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Der geheime Zoo
Ich gestehe, ich bin ein Fan des Eberswalder Zoos, mehrer Jahre schon kaufe ich mir Jahreskarten und genieße mit der Familie die Stunden zwischen Bäumen, bei Tieren und herrlichen Spielplätzen.
Die Kosten für den Zoo stellen für die Stadt Eberswalde eine nicht unbedeutende Belastung dar, da die Besucher zum überwiegenden Teil aus dem Umland kommen ist es nur folgerichtig, dass der Landkreis Barnim eine finanzielle Förderung prüft.
Für 2009 ist diese befürwortet, mit der Maßgabe, dass ein Zoobeirat mit Kreistagsabgeordneten und Stadtverordneten von Eberswalde gebildet wird. So weit, so gut.
In der ersten Beiratssitzung wurde auch über die Geschäftsordnung, insbesondere über die grundsätzliche Nichtöffentlichkeit der Sitzungen diskutiert. Mit dem Ergebnis, dass diese im Beirat beschlossen wurde. Das Hauptargument ist sicher nachvollziehbar: Ruhige und sachorientierte Arbeit ohne emotionale Beeinflussung von außen.
Doch welches Signal wird gegeben. In einer Stadt Eberswalde, in der die Staatsanwaltschaft noch immer offene Verfahren bearbeitet, wird hinter geschlossenen Türen über die Verwendung einer nicht unbeträchtlichen Geldmenge debattiert und entschieden!
Wo bleibt die von Bürgerinnen und Bürgern zu Recht geforderte Transparenz in der politischen Arbeit?
Es dürfte unstrittig sein, dass Öffentlichkeit unbequem sein kann, doch gerade dies kann Grund sein, eine öffentliche Diskussion zuzulassen, vielschichtige Sichtweisen ebnen häufig kreative und sinnvolle Lösungswege!
Die Stadtverordnetetenversammlung hat am 25.06.2009 ihr Votum zur grundsätzlichen Öffentlichkeit der Sitzungen gegeben, wir werden sehen, wie sich der Kreitag positioniert.
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